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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
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Geistliche Briefe.

wollte sich aber auf mich nicht schicken, weilich noch ein Röcklein hatte, meine leiblicheNacktheit zu bedecken. Inzwischen was dueinem der Geringsten dieses Heilandes hast Ethun wollen, und noch weit mehr ist, als ^ein Trunk kalten Wassers, das sey ihmein angenehmes Opfer, und werde niit was MWesenrlichers vergolten! Denn bei diesen WGedanken, daß ich doch noch nicht na- Wckend gewesen, fiel mir ins Gemürh der se-lige Stand der Unschuld, worin uns GOtterschaffen, da der Glanz der HerrlichkeitGOttes nicht nur den inneren Menschen Mbekleidete, sondern auch den reinen Körper Mdurchdrang, und mit englischer Klarheit zier- Ä ire; so daß nichts Nacktes am ganzen Men-sehen war. Da wir nun nach dem Fall Ueinen geringen Rock zum Schanddeckel- Wrhig haben, womit doch nur die leibliche, Maber nicht die geistliche Nacktheit bedeckt Wwird; ol wie mehr als nackend, schändliche^und abscheulich sehen wir vor GOtt und sei- MHnen Heiligen in der Natur aus, nachdem Muns, durch die Abweichung von GOtt, dasKleid der Herrlichkeit GOttes entfallen ist! MO Jammer und unaussprechliche Schande,die auf den Menschen gefallen ist! Wer solltesich nicht darnach sehnen, bel Leibeslebenwieder überkleidet zu werden mir dem ver-lorenen Lichtskleid? damit er nicht dermal-eins bloß erfunden werde. 2 Cor. 5,2-5.Dazu ist Rath, nachdem GOtt in Christo