Der 68ste Brief.
Don der Unfähigkeit der Vernunft in den WegenGOttcs.
In der Gnade unsers süßesten Heilandesvielgeliebter Bruder!
c^ch grüße hierdurch brüderlich, und begehre ^
solches zu thun in der Kraft des Namens ^ s.JEsu Christi, und ihm alles Vergnügen indessen Gemeinschaft zu zu wünschen. Wirwissen, (und gebe der HErr! daß wirs täg- ^lieh aus Erfahrung gründlicher wissen mö- ^gen) daß in dieser seligen Gemeinschaft allein ^ cVergnügen, und was wir sonst suchen, zufinden sey. Wir sollen aber auch glauben und ^wissen, daß es uns alles daselbst gerne gegön-net und geschenket werde. Gescheiter, sage Wich, in welchen Preis und Proceß sich dieVernunft, welche Jura studirt, sehr übelschicken kann. Den Rindern jsts mehr eigen, ?daß sie schenken und Geschenke annehmen kön- A-nen. JEsus mache uns zu solchen! dann ^wirds uns nicht fehlen an irgend einem Gut. ^>i
Mülheim,
den iz.Aug. 1745. ^,1