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Geistliche Briefe.
Nur müßen wir dann auch gewißlich unsere ^ -Dinge nicht mehr im Unglauben thun, weilwirs so wollen oder müßen; gleich als wennGOtt unserer Arbeit vonnöthen hatte; nein! ^wirklich nicht. Er kann uns wohl -ernähren ^ohne Brod, und Brod bescheren ohne Ar-beit. Von Gelbbegierde und Sammeln aufs ^Künftige will ich nicht einmal was sagen.
Auch sollen wir nicht, wo wir anders freisind, wie unter den ägyptischen Frohnvögten OWstehend, arbeiten. Der zarte Geist der Zucht W,läßt nicht zu, der Natur Trifftigkeit, Anhäng- El Elichkeit, Ausschweifung, noch bas Fallen mitdem ganzen Menschen auf das Aeußere. Wir «Nsollen unsere Dinge thun, als von GOtt dazu »k«gesandt, in kindlichem Gehorsam, mit einer Pa-stillen, abgeschiedenen, GOtt anhangenden A AGemüthsgestalt : da thut mans bann dem O,U"5Eern, und nicht mehr sich selbst, oder ch«-Menschen, und ist ein wirklicher Dienst GOt- «A,tes. Dieses dem ^Errn rhun macht alles MailGOtt angenehm, was wir thun: sonst nützet Uunser Beßtes nicht, wärens gleich die gottes- HAdienlichste in- oder auswendige Verrichtun-gen. Je einfältiger aber eine Arbeit ist, und «P scje weniger sie von der Eitelkeit participi-ret, desto besser schickt sie sich für Herzens-christen. W ^
Es ist unnöthig zu erinnern, daß nichtnur Unvermögende, sondern auch diejenige,welche nach GOttes Willen und Ruf, ihre
Zeit