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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
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200 Geistliche Briefe.

aller Bekanntschaft, sonderlich neuer Seelen,bewahret hat, deren ich hernach so mancheund gar scheinbare gesehen habe.

Daß übrigens der liebe Bruder mein Be-denken begehret über einige Umstände seinerFührung, das ist schon gut an seiner Seite,auch nicht zuwider den Worten: Soll nichtern Oolk seinen Gd)rr fragen? Es. 8, 19.Nur an meiner Serre unterwinde ich michnicht, ein Lehrer oder Führer anderer Seelenzu seyn. Ich bin ein unwissendes schwachesKind, das nichts yat und weiß, als was mirim Gegenwärtigen gegeben wird. Ich darfzwar G-Ottes Gnade nicht läugnen; ich weißauch, daß ich nach der Wahrheit Zeugnißgegeben habe von seinen inneren Wegen indem Wenigen, so ich davon geschrieben: aberandere zu lehren oder zu führen, dazu bin ichzu gering. Es hat zwar das Ansehen, alswenn ich als ein solcher zu Werk ginge;aber mir fällt, GOtt Lob! dergleichen nichtein. Ich rede und schreibe nach der Vorse-hung , da ichs so nicht vorbei kann, und dannsag'ich meine Gedanken, wie etwa ein Kinddem andern. Vor zwanzig und mehr Jah-ren würde ich ehender gedacht haben, dazuGnade zu haben, als jetzt. Doch ich will,als ein Bruder, einfältig sagen, was mirgegeben wird.

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Im Punct der leiblichen Arbeit glaubeich, daß solche der Wille GDrres sey, den ^

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