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!H. Theil. 48 ster Brief. 14;
Betrübe er sich nicht, daß er nicht vielAnleitung oder Bekanntschaft mit Freundenhat: was und wann es nöthig ist, wirddie göttliche Vorsehung schon geben. Garzu viel Handleitungen gibt oft Aufenthalt.Es gibt hin und wieder viel gute Leute, dieman alle lieben muß: aber Freunde, die unswahrlich in GOtt beförderlich sind, die sindso haufenweise nicht zu finden; GOtt führtuns solche zu, wann es ihm beliebt. Erselbst ist uns näher, als kein Freund ist. Erstehet, er kennet uns durch und durch. Ersagt es uirs eigentlicher, wie wir wandelnsollen, als kein Werkzeug thun kann; undwas er sagt, das gibt er auch. Gewöhneer sich an die Gegenwart dieses GOrres, derwird ihn recht führen!
Daß er allen offenbaren Sünden abge-sagt, ist gut und norhwendig; allein er füh-let es, daß der Grund nicht tauge. GOt-tes ewige Liebe in Christo muß von Inneneinfließen, und durch sich selbst eine gründ-liche Erneuerung schaffen: da hinein wendeer sich mit demütbiaem Vertrauen, und lernewarten auf den HErrn. Suche er nicht zuviel überall! Inwendig in seinem Herzenist es zu finden, was ihn beruhigen und ewigvergnügen kann.
Mich wundert nicht, daß eben dasselbeEicht, so ihm das Elend in sich selbst ent-decket , ihm zu gleicher Zeit das Verderbender Welt und den Verfall der äußeren KircheZweit. L>. m. Th. K ein-