Geistliche Briefe.
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einsehen macht. Also pflegt es zu gehen: ^aber dabei ist Vorsichtigkeit nölhig, daßman sein Gesicht nicht zu stark hinaus wende,und wider Babel außer sich eifere, da maninwendig noch selbst in Banden und Ver-wirrung steckt. Wir wollen erst den Brandin unserem eigenen Hause löschen laßen,hernach mögen wir dem Nachbar helfen,aber mit Wasser. Das Verderben in deräußeren Kirche kann ich ja nicht läugnen;mich deucht aber, der liebe Freund hat jetztnöthigere Dinge zu thun, als sich damitaufzuhalten. Hinein, hinein, mir GO»allein! Sich abzusondern von Kirch' undAbendmahl rathe ich auch nicht an. Es be-stehet in einer solchen Separation nichtsWesentliches; ist wohl manchem schädlich ge-wesen. Doch muß er nirgend etwas widersein Gewissen rhun, sondern, wo er übersein Abendmahlgehen in seinem Gemüth solltebedränget werden, da thut er besser, daß erdavon bleibet, und der Zeit erwartet, ob ihmetwa der HErr künftig nähere Oeffnung dar-in geben möchte. Einen Lästerer oder offen-bar fleischlichen Prediger möchte ich auchnicht gern hören. Und, wenn die Umständealso sind, da kann man sich wohl eine Zeit-lang zurück halten, ohne darum einen Vor-satz aufs Künftige zu nehmen, vielwenigerandere zu urtheilen, die es anders machen.Das Reich GOrres ist nicht Essen oderTrinken, Röm. 14, 17. oder sonst einige
äußere
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