Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
139
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IH. Theil. 46ster Brief. IZ9

^ tkgen und liebreichen Arzt. Mit stiller Andachtund zarter Liebe zu ihm gewandt, brauche dieArznei, du wirst gewiß genesen. Ich scherzenicht. Ich schreibe nur so, um mich füglichkk,> auszudrucken. Es ist alles wesentlich also.

Der HErr gebe dir ein einfältiges stilles Herz,A dann wirst du es erkennen und erfahren.Deine Elenden schrecken mich nicht ab, ichfasse dich in Schwachheit: sie mäßen auchdich nicht abschrecken, sondern nur tiefer grün-. den in der Erkenntniß deines Nichts, und inW der Ueberlaßung deiner selbst in die Hände>" M des HErrn, in welchem dein Heil ist. Kannst» du dich nicht zu GOtt sammlen mit den Sin-E nen und Gedanken, thue es dann doch mit^ dem Herzen; kannst du auch dein Herz nichtV finden, dann thue es mit deinem willen,ud Und wann du auch das nicht zu können schei-M nest, so leide und überlaß dich GOtt, mit» Zufriedenheit und Vertrauen. Auskehr undM Beschäfftigung mit dir selbst, machen dieO'Elenden zu Sünden. Beschäfftige dichB dann mit dem, der in deinem Herzen deinerwartet, und dich zu seiner Braut und völli-B gem Eigenthum erkaufet hat, und einladet!M Amen. Ich bleibe durch seine Gnade

B ^ .

W Dein

^ Mülheim, verbundener schwacherden 20. Febr. 1744. Mitbruder.

Der