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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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Der 47ste Brief.

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Tröstlicher Abschied von einem kranken Bruder auf ^die selige Ewigkeit. ^

Mein lieber Bruder N.

Z>en Augenblick höre ich deine Krankheit,^ und weiß nicht, ob dich dieses noch in

der Sterblichkeit antrifft? Verliere dich mitVertrauen in den weilen Schooß der ewigenLiebe GOttes in IEsu, und laß ihn mitdir machen, es gehe zum Leben oder zumSterben. Wirf dich selbst weg; denke andich selbst nicht, und laß dich ganz entblößthinein fallen in die Arme, die für dich ansKreuz genagelt, und noch in Liebe für dichoffen sind. Deiner Heiligkeit wegen wirddir der HErr nicht günstig seyn, das istgewiß: ich weiß aber, daß er dich geliebethat, und es herrlich ausführen werde. Ach!wir sind nichrs. Wir sind schuldig. Wirsind abscheulich: aber die Gutheit unsersGOttes ist unbegreiflich, wunderbar, undein unergründliches Meer, das uns von un-ten und von oben, von innen und vonaußen, zu allen Seiten und Zeiten umgie-bet, bewahret, nähret und verschlinget. Aufdiese unendliche Gutheit GOttes kann unserVertrauen sicher ruhen. Dieses Meer um-schließe

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