U Der 43ste Brief.
Trost und Unterricht an eine Kranke, und Auf-CkH munterung zur Liebe.
WZ
N In der Gnade JEsu, werthgeschätzte» Freundin»!
-Wir
H Mik herzlichem Mitleiden Hab' ich durch denmW ^ Freund S. vernommen, daß es demß »i HErrn beliebet hat, E. E. aufs Neue auf dasM Krankenbette nieder zu legen. Wie es jetzt„kW um euch stehet, verlange sehr zu vernehmen.M Ich nehme in aufrichtiger Liebe Theil aniffim E. E. Wohl und Weh, und Unterläße nicht,euren geist- und leiblichen Zustand unserm'nrsck öuten Heilande aufzuopfern, nach der Gnade,die er selbst schenken muß. Ich verhoffe,M daß eure Krankheit nicht zum Tode, son-^ dern zur Verherrlichung GOttes seyn möge.
Seine göttliche Majestät zeiget es ja, daß" es sein absoluter Wille sey, euch hinfür ohneAusnahme für stch haben zu wollen. Erselbst gebe E. E. ein Helles Gesicht und inni-gen Eindruck von seinen liebenswürdigenAbsichten über euch, so werdet ihr euch gerneihm überlaßen. Die Liebe JEsu muß eureArznei seyn.
Es gehe dann zum Leben oder zum Ster-ben, so erwartet nichts von euch selbst, nochZweit. B. UI. Th. I von