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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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III. Theil. chister Brief.

möglich ist, ist darum nicht unmöglich beiGOrt. Kurz! ein jeder, der Vergebungverlanget, kann sie bei IEsu finden, weilkeiner ohne JEsum bei GOtt VergebungM erlangen kann.

Die Reizung von seiner eigenen Lust ist»>> eine Versuchung; und obs wohl eine Fruchtunsers Falles ist, (weßwegen es uns auchGch um so viel mehr demüthigen muß, da wirbisweilen der Versuchung das Fenster einwenig aufgethan) so wird es uns doch umt» IEsu willen nicht zur Sünde gerechnet.Hst Aber, wenn wir in die Versuchung den Wil-len geben, dann wird die Lust schwanger,und gebieret die Sünde. Weil nun das BöseM einmal da ist, so muß die Versuchung kom->!« men: wer aber in der Kraft JEsu die Ver-lor, suchung ausleidet, der ist ein Kampfer, demOl- eine Krone weggclegt ist.

^ ^li, Es befleckt die Versuchung den Geist wei-Gk ter nicht, als nur, wenn der Wille desM« Geistes das Unreine mehr oder weniger an-M, rühret, (2 Cor. 6.) ich will sagen, sich mit«I>4 einiger willigen Beschäfftigung der Gedan-ken, oder mit Wohlgefallen dabei aufhalt.D, Verdunklungen können einige Versuchun-K gen wohl bringen, auch wenn man sich wohlBdl dabei verhalten hat; aber diese Verdunklun-, gen schaden nicht. Das Beßte ist, im^ Gegenwärtigen beim HErrn bleiben, mitdem herzlichen Sinn, kein Böses einzulaßen,M übrigens aber an das Böse wenig zu denken,ßtz H 5 sondern