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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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Der 4iste Brief.

Was gemeiniglich durch die Sünde in den heili-gen Geist verstanden werde. Welche Versu-chungen den Geist beflecken, oder nicht.

Herzlich geliebter Bruder in der GnadeZEsu!

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ich

«Nit deinem angenehmen Schreiben, vom^ 28ten September, bin ich wohl zu- ^frieden.-

Den Eingebungen des Geistes GOtteS «»ungehorsam seyn, könnte man wohl eine «>Sünde wider den heiligen Geist nennen: aber, sitzwehe uns allen! wenn ein jeglicher Ungebor- msam gegen denselben diejenige Sünde wäre, idie nicht soll vergeben werden. Diese Sünde !<!kann nur Platz haben bei einem sonderbaren UGrad der Erleuchtung, wie man urtheilet, iitzda wider ein hohes Licht vorsetzlich, freventlich chund beharrlich gesündiget wird. Einmal, k,absolut-unvergeblich ist wohl keine Sünde, Uals wo man in der Sünde beharret. Aber Ddas ist wahr; es könnte ein Erleuchteter wohl Heine solche freventliche Sünde begehen, daß ftses einem Paulos (Hebr. 6, 4. und seqq.) tztzunmöglich schiene, einen solchen wieder zurecht tn»zu bringen. Allein, was bei Menschen un-

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