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III. Theil. 191er Brief.
s??.'' Christo nicht «»sehen könnte, oder derselbe...' ' sie nicht ansehen wollte; so kann sie doch nur^ JEsu Namen beständig fortfahren, im-> ^ wer von sich ab- in Christo zu sehen, der sie" 7k nimmermehr wird laßen zu schänden werden,. « sondern sie endlich mit ewiger Erbarmungumfassen. Und also vergisset man sich selbst,und stehet GOtt in Christo an suchendermW weise, gleichwie ein krankes und peinliches« Kind auf seine Mutter stehet; oder, wie dieP « von den giftigen Schlangen in der Wüsteler« Gestochene, nicht ihre Wunden, sondern dieWik eherne Schlange ansahen, und wurden gene-!k, dr stn. Also wer an den Sohn GOttes glau-bet, wird nicht verloren gehen, sondernLeben haben rc.
kW 2. Stande der Erquickungen;
m' es sey nun, daß der freundliche GOtt dieW» Seele den Neichkhum seiner Barmherzigkeit,!W in Vergebung aller ihrer Sünden, sehen und.sm'i schmücken läßet; oder, daß er ihr sonsteinige empfindliche Gnadengabe, Freudig-keit, Licht, Lust, Trost, oder dergleichen^ mittheilet. Da hat die Seele sonderlich auch«D nöthig , daß sie sich selbst nicht ansehe, son-B ^ dern sich vergesse, damit GOttes Wohltha-ten nicht durch Selbstgefallen und eigeneßB Anmaßung verderbet werden: vielmehr sollM die Seele beides vor sich selbst und vor GOt-D il tes Gaben (nachdem sie GOtt dafür gedan-K' ket) die Augen schließen, um nichts davon^ - für