IH. Theil. I 7 ter Brief.
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A der Liebe, der uns im Grunde nahe ist, und? uns ziehet, locket, neiget, nachdem unser^ Stand ist.
Etz Diese Liebesgegenwart zu glauben, diesenA» Glauben, durch öfteres Andenken, zu nah-ren, und den geheimen Zug und Neigung,M welche dieser getreue Freund im Grund er-kr k, wecket, wohl wahr zu nehmen, und mit gan-zer Hingebung zu folgen, muß so gar deinEines und Alles seyn, daß du über demch«! geheimen und stummen Umgang mit diesemmch Herzensfreund deiner selbst und aller deiner„W Elenden glücklich vergissest, und dich Ver-se» lierest.
V Also stehest du, daß du dich auch verlieren2 und vergessen mußt. Ein jeder muß nur die^ Wahrheit nach seinem Stand verstehen. FürW dich will es sagen, daß du deinen Feinden,Elenden, Schwierigkeiten und Gefahren nichtW' direct entgegen gehen, oder sie starr ansehen,d sondern dich sanft, aber doch ganz, davon""7 abneigen, sie vergessen, und dich zu GOtt'E neigend ihn allein ansehen, und im GlaubenE zu deinem Vorwurf behalten mußt.
B Die Versäumung des besonderen GebethsM ist für dich wichtig, wenn sie aus deinerP< Schuld kommt. Lerne darin GOtt Raum^>1 geben, und in dem Glauben seiner inni-gen Gegenwart ihm ergeben zu sepn. DerGlaube an GVrres innige Nahheic, und»s D4 der