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Der i7te Brief.
Verhaltungsregeln, wie man sich im Entdeckenseines Zustandes, im Wirken und Leiden, imVerlieren und Vergessen, und im besonder»Gebeth zu betragen.
Herzlich geliebter Bruder!
!» mir dem Zustand genugsam bekannt sey,M ^ zweifelt bisweilen deine Vernunft. Siedx mags immerhin thun! Ich will keine Gründesuchen, sie davon zu überzeugen, möchte sieL sonst wohl finden. Dieses sage ich nur, daßzwar die Seelen vorsetzlich nichts verschwei-gen müßen, was dienen kann, ihren Zustand. zu erkennen, übrigens aber weder auf ihr, ^ genaues Entdecken, noch auf die Person, dersie solches entdecken, bauen müßen, sondernlediglich auf die unendliche Güte GOrtes imkindlichen Glauben, daß er sie recht führen,und auch dem, der sie anweisen soll, insW> Herz geben werde, alles zu rechter Zeit zusagen, oder zu verschweigen. Unser gütigerVater wird uns keinen Stein für Brod,noch eine Schlange für einen Fisch geben.Seinen Geist, den heiligen und unbetrug-lichen, gibt er allen denen, die ihn darumbitten, der sie nicht laßt irre gehen.
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Meine