Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
52
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<2 Geistliche Briefe. !

sentliches Heil und Frieden einer Seele, dienichts will, als GOtt; denn er sorget un-endlich für uns, so daß wir uns ihm imBlinden anvertrauen können. Doch mußalles durchs Kreuz und Proben gehen, was zMWahrheit und Wesen seyn soll; denn der ^Mensch wills immer selbst seyn und machen,da er dann durch die Noth zur Erkenntniß °und zum rechten Loslaßen seiner selbst ge- .bracht werden muß. Doch rhuts der HErr ^selbst mit großer Güte und Weisheit, weil ^er genau unsere Schwachheit und Unvermö- ^gen wieget. Er will uns nicht verderben,sondern reinigen und innigst zu sich ziehen. §Derjenige, der gesagt hat: wann ich werde ,erhöhet seyn von der Erde, will ich siealle zu mir ziehen, der vollende solches auch > ,in uns, nach seinem Wohlgefallen, und zu k»"seiner Verklärung in uns! Ich grüße inherzlicher Liebe-Durch Gnade bleibe

ich unverrückt f

Ich

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verbundener Bruder. Herz

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Mülheim,den 20. Jan. 1741.