HI. Theil. 141er Brief. 4z
stehe, und sich ganz bloß der puren Gnade
«"k» aiwerrraue, in Ewigkeit etwas weiter
EWch von sich selbst zu erwarten.
Hält aber die Seele diese Läuterungen,WMz, Entblößungen und Vernichtigungen nachWtz GOttes Willen aus, und verläßt sich selbstMn« ganz, dann wird sie auch ganz in GOtt ein-AMst genonmien: Christus wird ihre wesentliche Ge-Kdkikich rechtigkeit in ihr, und der Grundansang ihresWM Lebens, und ihrer inneren und äußeren Ver-«MU richrungen; sie ist ganz arm, unansehnlich undDuck schwach, und doch auch ganz reich, unüber-kt sehr« windlich und sehr unschuldig; sie ist mit GOttiW» vereiniget, der in ihr lebet, und stein GOtt,iriM wie Erfahrne mit mehrerem davon zeugene mM können.
m, « Diese tiefere Leiden, und die SeligkeitWniuj darnach, werden sonderlich denjenigen aus-Sr Mii, erlesenen Seelen zu Theil, welche einen Zug,MW oder Beruf zum Inwendigen baben, undin demselben zur Vollendung sollen geführetst«hB werben. Diesen Zug zum Inwendigen be-M kommen einige früher, andere später: gemei--niglich aber entstehet er, nachdem die SeeletzW von dem ersten Ernst und den darauf genos-«Ur B siuen empfindlichen Gnadengaben entblößetW ^ ist. Da werden ihr ihre verständliche Nach-stnnungen und eigene Wirksamkeit im Aeußernund Innern sehr verleidet und benommen;hingegen findet sie bei sich eine geheime Jncli-^ ^ Nation zur äußern und innern Stille und Ab-^ geschiedenheit. Wann sie in einer allgemeinen.
liebe-