III. Theil. i4ter Brief.
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fang nach in Christo ist, ruhet mit ihrem Ver-trauen noch nicht ganz und bloß in ihm, son-dern noch viel mehr in sich selbst, in den Em-pfindungen der Gnade, ja in den geschenktenLichtern, Kräften und Tugenden, welche sieallmählig, als ihr eigenes Gut, sich unwissendzueignet. Gehets bei solchen Seelen dannnicht allemal nach Wunsch, sondern in derDunkelheit und Dürre, dann zagen undzappeln sie wieder, laßen sich wieder unter dasGesetz gefangen nehmen durch tausenderleiFurcht, Sorge, Unruh, eigene Vornehmensund Wirksamkeiten, um es wieder gut zumachen, da sie nur mit Herz und Verträumso bloß in Christo bleiben sollten, ohne Absichtauf das Empfindliche, sich ihm überlaßend,und ihn für den Ausgang sorgen laßen; undsiehe, da fallen sie hingegen nur in eigeneWirksamkeit und Gorglichkeir. GOttlaßt sich dann auch vielfältig wieder herunter,und gibt der Seele wieder was Empfindliches,und dann nimmt ers auch wieder, damit sieallmählig lerne, sich selbst verlaßen, auf ihnvertrauen, und seinem Geist freie Hand geben.Und dergestalt werden wohl die meisten mitAbwechslungen gereiniget und zu GOtt ge-führet.
Andere auserlesene Seelen werden zu sei-ner Zeit, nachdem sie genugsam befestiget,wohl scharf gereiniget; ja es gehet recht ernst-lich und betrübt her, wann solche Seelen,denen sich GOtt inniglich zu erkennen und zu
lieben