Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
 

ln. Tyeil. ratet Brief. Z5

^übernatürlichen Augen anzusehen. Sein Kreuzwird uns köstlich und schön, und seine SchmachW ehrlich; die Welt hingegen und ihre edelsteA» Waaren gefallen uns gar nicht mehr; denneinmal, Christus und die Welt sind einanderW gar zu widerwärtig, daß sie unmöglich in ein-l» und demselben Herzen wohnen können. Dar-Md um ist ja der hier und ewig selig und klug,M. wer alles, was die Welt anbeut, für SchadenMc und Dreck achtet, damit er die edle Perle,M Christum, gewinnen möge. Amen!

!eick Daß Jhro Hochgräfl. Gnaden wegenikikis Aufrichtung eines Waisen- oder Armenhau-ksß ses abermals Nachfrage zu thun belieben, dar-ie d!» auf dienet zur schuldigsten Antwort, daß ich>m« zwar die Sache als nützlich, GOtt gefällig undprri<Rc:3tile ansehe, aber meine Leibes - undW Gemüthskräfte viel zu schwach zu so wichti-§i>b« gem Unternehmen schätze. Dem HErrn istcs indessen ein Geringes, noch wohl eine Thürssrß dazu zu eröffnen: doch sehen wir an DavidsExempel 2 Sam. 7. daß nicht alle GOttgefällige veilem; alsbald zum wirklichen Ef-M- feer kommen.

i, ki! Mir Jhro Hochgräfl. Gnaden, der FrauHi, Gräfinn von N. in Bekanntschaft zu kommen,M würde mir, nach GOttes Führung, angenehmxB und eine Ehre seyn. Ich empfehle mich Dero-W/ selben mit schuldigstem Respect, und wünscheM Deroselben hohem Haus und Herz des höch-st- sien GOttes Segen, Erleuchtung und Gnade,'ßs>! zur Erfahrungserkenntniß und Liebe GOttesP Cr und