Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
34
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Z4 Geistliche Briefe.

Dero Hochgräfl. Gemüth wird woh! viel zu^enereux seyn, daß sichs durch eine solche E8enlii)Uire weich machen ließ , unserem rheu- M>resten Herzog der Seligkeit nicht einen ewigen LMEid der Treue zu schwören, und mit bestän- Di,diger Aufrichtigkeit im Gebet!) und Glaubens- ff!""kampf auszuhalten, auch unter Christi Kreu- sWzesfahne den Sieg über alle widrige Kräf- Mte der Natur von ihm selbst zu erwarten, «ttll!Keinem Kinde ist die Entwöhnung von der imdDMutter Brust so nützlich, als wann uns der Whimmlische Vater, durch die Bitterkeiten die- Dases Lebens, von der seelverderblichen Liebe Wdes Sichtbaren abspehnen will. Ach! es ist HMeine gar zu große Gnade, wenn er uns den -D«Willen bricht, und unfern Weg gleichsam mit pikDornen vermacht, damit wir nicht von ihm pmc-Iweg, sondern zu ihm laufen müssen. Erken- KMnercn wir die hohe Absichten GQrtes überuns, wann er uns wehe thut, wir würden Mseine Liebesruthe küssen, und ihn nur so viel kzuzherzlicher lieben und anhangen. kM

Mir wird recht bange ums Herz, wenn Mich Menschen ansehe, denen in ihrem Natur-stand alles nach Herzenswunsch gehet, die Hentweder von keiner Widerwärtigkeit wissen,oder doch solchen immer durch schädliche ^Divertissements zu entweichen suchen. Je mehrwir JEsum und seine selige Gemeinschaft,durch eine glückliche Erfahrung, kennen, ZGdesto mehr gehen uns die Augen auf, auch s,eHalle andere Dinge mit neuen, das ist mit

über-