III. Theil. i2ter Brief. zz
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Herrschaften, und insbesonder Ew. Hoch-gräfl. Gnaden, beständiges Vergnügen undunendlichen (Legen in meiner Schwachheitanwünsche, und von Herzen angewünschet habe.Mich anlangend, so beliebet es dem GDtt,dem ich mich in Christo zu seinem Dienst undWohlgefallen ganz hingegeben, daß er michUnwürdigen mtt seinem unschätzbaren Kreuz,auf mehr als eine Weise, von vielen Jahrenher beleget hat. Ich umfasse selbiges von gan-zem Herzen durch seine Gnade, und laß' alleErgötzlichkeiten im Sichtbaren davor liegen,als unwerth, schädlich und nichtig. Ich ver-lange meine Leiden nicht um ein Härlein an-ders, als nur dieses noch dazu, vaß ich sel-bige mit unverrückter Glaubensfreudigkeit undWilligkeit ihm nachtrage, und durch seinegöttliche Kraft aller Ueberresi des natürlichenLebens am Kreuz in der Gleichförmigkeit desTodes JEsu Christi, meines Heilandes,sterbe und er allein in mir lebe!
Daß es Jhro Hochgrästiche Gnaden inDero hohem Stande an Leiden und Mißver-gnügen, bald hier bald dort, auch nicht er-mangle» werde, kann ich mir leicht verstellen,und ist mir zum Theil bewußt. Daß auch sol-ches unserm Fleisch und Blut (wie meine gnä-digste Frau Gräfin» in Dero Briefe melden)sauer ankommt, darüber ist sich keineswegs zuverwundern. Wir wissen aber auch, daß Fleischund Blut das Reich GOttes nimmermehrererben, sondern gekreuziget werden sollen.
Zweit. B. m. Th. C Dero