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Geistliche Briefe.
ergiebet, und ihm zuwendet; da man dannzwar (wegen einer gewissen natürlichen Dumm-heit oder Trägheit, worin man einsinkt)nicht allezeit spüret, daß man andere Dingezum Vorwurf habe; aber man hat doch auchGOtt und das Göttliche nicht zum Vorwurf,das man auch eben nicht sonderlich begehretoder erwartet. Noch eine dritte Art der fal-schen Ledigkeit ist, wenn einer gar das Ge-ber!) verläßet, und unter einem betrüglichenVorwand der Leidenrlichkeit, oder GOttge-laßenheit, oder Ueberlaßung, so getrost inden Tag hinein lebt, und beides Herz undSinne in die Kreatur und Manchfaltigkeitgehen laßt, wohin sie wollen. DergleichenArten der Ledigkeit und Stille müßen undkönnen gar leicht vermieden werden von einerSeele, die der Stimme der Gnaden unddes Geistes in ihr Gehör giebt.
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Wann uns aber der liebe GOtt zu sei- dasnen Freunden und Herzenskindern machen Gmwill, dann verleidet er einem alle Manch- Ocfaltigkeit der Betrachtungen, oder verständ-liehen Nachsinnungen, sonderlich beim Ge- P lbeth. Man kann auch nicht mehr so man- Mcherlei und unterschiedliches, nach eigenem « jiGutdünken, dem HErnn sagen und von ihm D,begehren. Alles vereiniget und lenket sich zu §einer allgemeinen und liebevollen Andacht der M
innigen Nahheit GOttes, dem nian feiern und s,Wschweigen muß. Man findet nichts, oder W
nur