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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
25
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Hl. Theil. uter Brief. 25

bis sie nicht mehr lebet, sondern nur Chri-^ ^ stus in ihr. Der Geist IEsu ist der Lehrer^ und Führer im inneren Gebeth, dessen Leitung^ man sich kindlich anvertrauen, und ihm ohneUmsehen folgen muß. Er berühret unsereLiebe und Herzensneigungen, und gibt uns^ seinen Zug zu erfahren durch ein geheimesE zartes Neigen oder Ausstrecken unseres Ver-^ langens zum Grunde, d. i. zu GOtt unserem^ Ursprung. Hätten und folgten wir diesemich tz Zug nicht, so kämen wir nimmer zu GOtt;wir können uns denselben nicht geben; es istGnade: wir können ihn abergar sehr bedecken,mck verhindern und ihm widerstreben, wenn wiruns zu viel, und ohne Noch, mit der AndachtV zerstreuen, oder gar unsere Liebe und Herzens-!, k> Neigungen von andern Vorwürfen halten und> Iii Hinreißen laßen. Es ist dir jetzt vielleicht nichtchn>, nökhig, daß ich geheimere Hindernisse be-' rühre.

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Mh Vermuthlich begreifst du hieraus, wasdie falsche Ledigkeir sey. Derjenige istpK nämlich in einer falschen Ledigkeit, wer ent-weder beim Gebeth seine Andacht und Her-Etz!! zensneigungen, mit Wissen und Willen,H zr herumflattern und zu andern Vorwürfen aus-gehen läßet; oder aber zweitens, seine Ge-danken zwar in eine gewisse Art der Abzie-hung und Vergessung anderer VorwürfeM setzet, Her; und Willen aber am Geschaffe-neu haften läßt, und nicht wirklich GOtt' ü B s ergiebet,