Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
114
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H4 Bestätigung

gott und Heiland eine desto innigere Gemein-schasi pflegen zu können. Hier folgen seine Weigene Worte, aus einem Briefiein: Wsi

Alles was in mir ist, neiget sich so zur ERuhe. Der Geist hat zwar eine solche Ru- Whe geschmäeket, dergleichen in allem Geschäft Efenen nicht zu finden; er ruhet auch noch im EKreuz in dem Liebeswillen GOttes: aber,aber, es ist noch eine große vollkommeneRuhe übrig, Hebr. 4, 9. darnach sehnet er rtzGsich; die möchte er auch gerne erfahren; undauch noch bei Leibes-Leben möglichst zu er-fahren, sollen wir uns befleißigen, (AchHErr hilf!) uns ausleerend, dalaßend, ver-gessend, uns bückend und schickend, uns!«!<«abgeschieden vor, bei, und in GOtt haltend!Bald wird doch gewiß kommen, der da M kommen soll." Wj

Seine innige Gemüthsgesialt leuchtete aus .s,'seinem ganzen Wandel hervor. Wann ichallein bei ihm saß, so kam es mir oft vor,als ob er bei seinem Herzensfreunde im Cabi- Wnet gewesen wäre. Einsmals sagte er, auf chm jeBefragen, zu mir: Ja ich flye, und rede liMmir dir, aber in meinem Inneren ist so Wg>ein immerwährendes Beugen undAnberhen. In diesem eingekehrten innigen «chdeGrunde hat er viele Mittheilungen und Ge- HMHeimnisse von GOtt erfahren. Er hat auchvieles davon ausgeschrieben, so wir erst ein-sehen werden, wenn uns die Augen einmal

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