io4 Lebensbeschreibung
Gnade muß erberhen werden, mir Ver-achrung alles Zeitlichen, weil es doch werNiger ist, als man glaubt. Und welches sGlück wird es alsdann nicht seyn, wann B ^wir es einst verlaßen mäßen, einen gnä- E?drgen GC>rr in Christo IEsu zu haben?
Er behandelte einen jeglichen, nach der Be- ^"7schaffenheit seines Zustandes, mit vieler Liebe, «EKraft und Segen.
Vom lsten bis auf den zten April mußte Sver, der Engbrüstigkeit halber, 47 Stundenin einem Lehnstuhl sitzen, da er sich bald Mge IMMinuten rücklings auf den Stuhl, bald ein rnuEwenig vorwärts auf ein Küssen, so auf demTische lag, lehnete. Diese 47 Stunden mußte per meist mit Winseln zubringen, so übergroß Mrwar die Noch. Doch hörete man ihn nicht Mimjammern, als nur, wenn er einige Minuten äMngeschlafen hatte, und dann wieder aufwachte,dann sagte er gemeiniglich: O GVrr! 0 JE- Äm, Äsu! 0 süßer IEsu! M, M,
Nie hörte man aber in allen diesen schwe- 'MMren Leiden das geringste ungeduldige Wortvon ihm, und man bemerkte nicht einmal die tz Mmindeste ungeduldige Miene. Diese ausneh-mende Geduld, und gänzliche Ueberlaßung >UGjan GOttes liebsten Willen und Wohlgefal-len, war den Umstehenden ein recht innigerTrost, wie auch seine kindliche Zuversicht zu iuMGOtt, der ihn durch Leiden vollenden, und iihGdem Herzoge seiner Seligkeit gleichförmigmachen wollte. Ohne diesen Trost wäre es
ihnen,