des sel. Gerh. Tersteegen. 105
ihnen, wie sie bezeugen, nicht möglich gewe-ftn, so schwere Leiden eines so innigstgelieb--^ldn ten Freundes anzusehen. Den 2ten April,gegen Mittag hin, sah man, daß es sichimmer naher zum Sterben anschickte. Die««! Anfälle des Schlafs wurden stärker, undW» das Wachen kürzer. Man mußte ihn immerans Trinken erinnern. Um 6 und 7 Uhr warder Schlaf fast beständig; um 9 Uhr konnteM! man ihn aus dem Schlaf kaum wachendLlwc machen, um etwas Trinken zu sich zu nehmen.>W Der Schlaf wurde immer tiefer, so daß man,ick!»! um 12 Uhr Nachts, ihn gar nicht mehr er-iuji« wecken konnte. Und so ist er bis an sein seli-üinch ges Ende schlafend geblieben, bis er Mor-beiM gens um 2 Uhr seinen letzten Athemzug seinemli ch GOtt und Heiland hingab, und selig ver-UM starb, den zten April 1769. Die Umstehen--M den meynten eine Menge Engel um sich zuhaben, die seine Seele mit Freuden aufnäh-men, und in das ewige Reich der Wonne,in ß» Friede und Herrlichkeit triumphirend einführ-«K ten, wo er nun, mit allen heiligen EngelnM und erkauften Schaaren, GOtt und demLamm ein ewiges Halleluja!) bringen, und zuM seiner ewigen Lust und völligen Ersättigung imM höher» Ton ansiimmen wird. Amen! Lob,'.A Ehr, und Dank, und Weisheit und Preis,sey unserm GOtt und dem Lamme von Ewig-^ keit zu Ewigkeit. Amen!
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