Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
102
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gesetzt; man kann klar daraus sehen, daß ihnGÖrt auf eine ganz außerordentliche Weiseunterstützet, ja wider alles Vcrmuthen solange Ja>we erhalten habe, um ihn als einauserwähttes Werkzeug zu seinem und desNächsten Dienst zu gebrauchen. Wie eraber nach dem Inneren im Verborgenenmit Christo in GOrt gelebt, mir Wachen,Ringen und Bethen, und was er vor Druck,Angst, Noth, Plage und Leiden ausgestan-den, in Ansehung vieler Gemürher, mit wel-chen er Umgang gehabt, und einen Brief-wechsel geführet, das läßt sich wohl nichtbeschreiben, weil hievon das Wenigste bekanntgeworden.

Seine letzte Krankheit schien eine Art vonWassersucht zu seyn, welche sich am Ende desMonaths März 1769. äußerte, und ihmgroße Noch und Engbrüstigkeit verursachte.Den zoten März befand er sich äußerlich sehrschwach, dennoch aber innerlich in vieler Liebeund Ueberlaßung an den allerliebsten Willenund Wohlgefallen GOttes. Den z rten Mit-tags um i Uhr überfiel ihn ein starker Zufall,wobei sich eine Gliederzückung einfand. Vondieser Stunde an schien er nach und nach lang-sam zu sterben. Die folgende Nacht brachteer meist sitzend auf dem Lehnstuhl in großerNoth zu, sonderlich wegen der Engbrüstigkeitund andern Leiden. Dennoch aber, da einigeseiner lieben Freunde bei diesen Umständen,welche die Nahbeiheit seines seligen Hingangs

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