des fel. Gerh. Tersteegen. iak
l.gj. was nicht aus dem Glauben aeHe, sevSünde, Röm. 14, 2z.
Gesinnung gegen den Ehestand.
G«,! Man hat auch wohl geglaubt, daß er denE Ehestand verworfen; allein auch das ist ohneEilt' allen Grund, indem er, nach Besinden, dic-r«>ii je,, Stand manchen angerathen; zu geschwei--> » gen, daß er mit vielen Eheleuten eine sehr'Wh. liebreiche und genaue Freundschaft gehabt.
Für sich selbst aber brachte er seine Lebens-W tage im ledigen Stande zu; weil er glaubte,M daß er darin seinen GOtt mehr lieben, undseinem Nächsten besser dienen könnte, alsM wann er Weib und Kinder zu versorgen hät-ziich te. Wie er übrigens in der Materie desschi Ehestandes gesinnet gewesen, kann man ausnipn vielen seiner Briefe, sonderlich aus seinenchm Gedanken vom Ehestande g) umständlichih!!!"! ersehen.
^ Letzte Rrankheit und seliges Ende.
Wir kommen zu unsers Tersteegens seli-Uiik gen Hingange. Vis zu demselben blieb seinLeben dem Aeußeren nach sehr kränklich,^ schwach, schmerz - und leidensvoll. SeinKörper ward dadurch dergestalt geschwächt,daß er oft wie ein Todter aussah. Desto--mehr ist seine Treue und Arbeit zu bewun--" B dem, die er bis an sein seliges Ende sort-
(g) Z gesetzt;
Mj!« 4) Im 4 ten Theil, N. nr. und N. 4. im isten Theil,seiner Hochdeutschen Briefe.