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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
97
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deS sek. Gerh. Tersteegen. 97

Allgemeine Dienstfertigkeit, ohne RücksichtT-ij auf sich selbst.

2 Überhaupt war unser Seliger gegen jedenzL dienstfertig; er bemühele sich aus allen Kräf-H, ten, das Werk dessen, der ihn in die Welt>z,^ gesetzet hatte, zu verrichten, und sein undanderer Seelen ewiges Heil zu befördern,"d-k'b Man kann mit Wahrheit von ihm sagen, daß«R ex ejn Knecht aller Knechte war, daß er allenallerlei geworden, um sie dem HErrn zu ge-winnen; daß er zu dem Ende keine Arbeitb>,« noch Mühe gesparet, ja daß er dieser heiligend-O Absicht seine Gesundheit selbst aufgeopfert,M' und es sich besonders in den spätem Jahren,^ recht sauer werden laßen. Kaum hatte er sichdes Morgens aufgerichtet, und seine schwacheKräfte ein wenig gesammelt; so sah er sichMe schan von solchen überfallen, die Rath undThat bei ihm suchten; der eine für seine krankeM Seele, der andere für seinen kranken Leib,k i und in Ansehung dieser letztem, konnte man^ ihn mit Recht der Armen und Verlaßenen" ^ Leibarzt nennen. War er von dem Zuspruchein wenig frei; so hatte er eine große MengeE Briese zu beantworten; war dieses geschehen,» so schrieb er entweder, oder übersetzte ein^ erbauliches Buch: und also verzehrte er alleseine Leibes- und Geisteskräfte im Dienste'"U GOttes und des Nächsten. Da einst eineW Freundinn zu ihm kam, und sein ganzesAngesicht mit einem matten Schweiß bedeckt§ sah, sagte er zu ihr: Ich bin so schwach,Zweit. B. m. Th. (g) habe