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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
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des sel. Gerh. Tersteegen.

'H unserS sel. Tersteegens Einfalt, kindlichesWesen, und Innigkeit unbekannt und ver-dächtig; er fing deßwegen an, allerhandirr,,^ Fragen zu thun, und Einwürfe zu machen,«»k Tersteegen beantwortete sie kurz, deutlich undW» weislich, und lenkte den Fragenden unver-merkt aus dem Umkreis auf den Mittelpunkt.Wj!.' Endlich beschloß er alles mir einem herzrüh-rFx, den AbschiedSgebeth, und Segenswunsch, sotztz daß ihn alle küsseten, und einen ganz lieb-reichen Abschied von ihm nahmen.

gh Umgang mit Seelen, den er nicht suchte, ton-, vern die Abgeschiedenheit liebte.

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W« Bei dieser Gelegenheit wird sich am beß-Ml! ten von seinem Umgang mir heilsbegieri-Dc gen Seelen reden laßen. Man würde ihmM sehr Unrecht thun, wenn man vermuthenMN wollte, daß er diesen Umgang gesucht oderD sich einen Anhang zu verschaffen getrachtetußi hätte; wie weit er davon entfernt war, läßtsich aus seinen eigenen Worten schließen. Eingewisser Freund begehrte von ihm, daß ereine liebe Freundin», die er kennen zu lernenD' wünschte, aus der Ferne zu sich kommen>i«f laßen möchte; diesem Freunde schrieb deriM Selige im Jahr 1766. den izten Sept. dießUk zur Antwort:

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Die Schwester N- N- ist mir zwar eine derLiebsten in H., ein edles und inniges Herz;allein ich kann ste nickt hichcr einladen; dennes war mit mir eine ganz andere Zeit, wie(f)4 ,,'ch