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Lebensbeschreibung
„der du meinem Innersten nahe bist, meine„Freude! meine ganze Herrlichkeit! beliebtes
Dl
,'^dil , dann laß meinen Sruder zu seiner Le.„rudigung sehen, daß mir d.in Angesicht das
„niMt vorrücke, was seine Feder mir vorge.„rücket har. Durchsuße sein Herz mit Gna.
„de und Friede, und segne ihn ewiglich.„Amen!"
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Da er in den vorigen Jahren einmal inHolland war, lud ihn ein ansehnlicher Freundzu Gast; dieser Freund vermeynte, in einerbesondern Wirklosigkeit zu stehen, und criti-sirte daher unfern Seligen über der Mahlzeit,daß er zu wirksam sey, weil er den Grundnicht genug kannte, woraus er wirkte. Ter-stcegen hörete alles gütig und mit Stillschwei-gen^qn; beim Schluß der Mahlzeit that eraber ein herzliches Gebell), worin er seinenGastgeber dem HErrn in Liebe und Mitleidenanbefahl: und hiedurch ward dieser hitzige undgroße Mann dergestalt gerühret, und geschla-gen, daß er durch Liebe überwunden, unsemSeligen um den Hals fiel, und um Ver-gebung bat.
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Ein anderes Mal war er in Amsterdam,in einer zahlreichen Versammlung von unter-schiedlichen Freunden, deren ein Theil seineVertrauteste, die andern aber von einer an-dern Gattung waren Unter diesen befandsich ein alter gottesfürchtiger Mann, auswelchen viel gesehen ward, und der großenVerstand und Ansehen hatte. Diesem war
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