des sel. Gerh. Tersteegen.
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und dennoch das Lied sang: Nur frischhinein, rc.
Tragsamkeit und Mitleiden mit Gefallenen.
Von seiner Geduld, Tragsamkeit undMirleioen mit Gefallenen , erzählet einFreund Folgendes: „Ich hatte schon einige Jahre„im Umgang mit dem sei. Tersteegen, durch seine„süße Gespräche und erbaulichen Wandel, vielen„Segen genossen: aber nach einiger Zeit, ward„ich der Gnade GOttes ungehorsam, so daß„meine Verdorbenheit, und des Feindes List, mich„zu einem schweren Fall brachten. Weil ich nun„den lieben Mann so sehr betrübet, so blieb ich„aus Furcht und Schaam von ihm. Wie er dies„einige Zeit angesehen, ließ er mich rufen. Ich„ging zu ihm, und dachte nicht anders, als daß„ich den herben Verweis von ihm bekommen wür-„de, den ich verdient zu haben vollkommen über-zeugt war: allein sein Vatcrherz kam mir mit„der größten Freundlichkeit entgegen, er um-„armte mich in zarter Liebe: wodurch mein Herz„sehr gerührt und zerknirscht, ja tn Liebe und„Vertrauen zu GOtt, und zu dem lieben Manne„aufs neue erweckt wurde. Dabei gab er mir„die nöthige Erinnerung, wie ich mich hinfüe„an der Gnade und dem Gehorsam zu halten«hätte. Nach diesem hielt er eine noch genauere„Aufsicht über mich, bis an sein seliges Ende.«Ein andermal sprach er zu mir, und drei an»„dern Freunden: Rinder seyd vorsichtig! und„meidet die Gelegenheit zur Sünde, riatür-„liche Menschen können sich oft besser mit dem„verstände bewahren, als begnadigte Seelen„durch die Gnade, wann sie die Gelegenheit„nicht sonderlich meiden, denn diesen trachtet„der Feind mehr nach, denn jenen."
(f) r Hörete