Lebensbeschreibung
„ganzen Leib, der Rücken ist mir ganz wund,„daß das Hemd daran kleben bleibet, und sonst„habe ich einen Schaden, woran ich sehr große„Schmerzen leide." Der Freund, dem erdieses erzählte, ward sehr geruhret und mit-leidig. Er sagte aber: Der alte Menschbar geständiger, und deswegen muß erleiden. Inden letzten Jahren konnte er,wegen großer Schwachheit des Magens, dieSpeisen dermaßen übel vertragen, daß ersagte: Ich werde rraurlg, wann ich höre,daß sie mir Essen bringen, »ndem mirdie weicheste Speisen viele Beschwerden
tick'"'
As«
tzM
Z>W
M
und Leiden machen.
Außer seinen Leibesbeschwerden hatte erin seinen spatem Jahren auch sehr vieles zuleiden, sowohl von der Welt, die ihn ver-spottete und lästerte, als auch von Freun-den , deren Unvollkommenheit GOtt ge-brauchte , um ihn vollkommener zu machen.Dem einen that er zu viel, dem andern zuwenig; noch andere beneideten ihn, wegenseiner Gaben, und daß er von so vielen Men-schen geliebet und geehret wurde. Das allesaber trug er, mir einer sich recht auszeich-nenden Geduld; wann er von den heftigstenSchmerzen angegriffen wurde: so trug erdieselbe so gelaßen, daß man kaum merkenkonnte, daß er damit behaftet war. Ja erbewies in Ausübung der Geduld eine solcheTapferkeit, daß er in heftigen Zahnschmer-zen einst sagte: Er habe Geduld nökhig,
und
MD
lljjllljll
MD>:<> Kilt«ml
MHHk jch
P ll!!li
k IltzlI2»!. K
,«kkdl!