des fel. Gerh. Tersteegen. 8r
der Besuche, der häufige Briefwechsel, nebst« allerhand Verdrießlichkeiten so dabei vorfie-len, wohl am meisten drückten. Kurz, seinM ganzes Leben war nichts anders, als einM beständiges, und sehr schmerzhaftes Krän-keln. Nur einige Proben davon : „Heute achtl,.,, »Tage, (schreibt er an einen Freund) bekam ich„einen Fluß ins Haupt, der sich ganz fest setzte,kA- „an der linken Seite in, hinter, und um daschi! »Ohr, mit so empfindlichen Tag und Nacht an-M »haltenden Schmerzen, daß der Kopf sich davonKM „augenblicklich zückte. Ein Fieber kam mit dazu;
»ich mußte liegen, und konnte doch nicht. Nach» „ein Paar Tagen kam ein starkes Laxiren, derch>!» »Fluß senkte sich auf den Hals und die Brust,« „und ich mußte sehr husten, welches für daSihn »Haupt und den Leib sehr peinlich war. Das„Ende der Klaglieder ist: Heimkommen."
Ein anders Mal schrieb er an einen Freundalso: „Am Freitage, frühe vor Pfingsten, mußteM „ich einen nöthigen Brief schreiben, worüber ichMi »am Haupt und allen Gliedern ganz zitternd„wurde. Abends kam ein Fieber, und starkess« »Gliederschmerzen. Die Nacht aber setzte es sich^ „zur völligen Gicht in das dicke der Beine, so,„daß ich vor empfindlich brennenden SchmerzenNi! „nicht zu bleiben wußte, mit dem größten EckelM „vor Speise und Trank, rc. dennoch mußte ich„vier Freunde aus Cr. und drei aus E. vor michE „ans Bette kommen laßen. Gelobet sey GOtt,ll" „der bisher geholfen! Ich habe nicht gelitten als>1M „ein Held, sondern als ein Schwacher. Nun„muß ich aufhören, der matte Schweiß leidet^ „nicht mehr, rc."
i Zu einem Freunde, der ihn besuchte, sprachDj kr einmal: „Ich habe einen Ausschlag über denyx Zweit. V. UI. Th. (f) „ganzen