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des fel. Gerh. Tersteegen.
„find, und stellt sie uns schwermüthig vor; sie„ist aber nichts weniger als das; sie hat ein„freundlich, liebreich Wesen, so bald man sie„aufnimmt; sie ist aber und macht auch sauer-„ sehend und schwermütbig, so lange man sie„nicht einlaßen will, und ist gar öfters die Ur.„fache vieler und langwieriger Leiden. Christus„hat sich selbst vernichtiget, Phil. 2. Wir kön-„nen uns nicht selbstvcrnichtigen, sondern mü-„ßcn uns vernichtigen laßen. Christus Vernich-„tiget auch uns durch seine Führung, und durch„seinen Geist, und macht uns also GOtt an-„ genehm durch und in ihm. Dieses kann für„die Elendesten ein großer Trost seyn, weil sie„nur als Elende nahen dürfen, um Gnade und„alle Tugend von GOtt zu empfangen. Ja„selbst denen, die bereits etwas, oder auch viel„ empfangen haben, muß die Oernichtigung und„Entblößung, die JEsus in ihnen wirket, sehr„theuer und werth seyn. Denn dadurch wer-„den sie wahrlich groß gemacht, 2 Sam. 22, zü.„ihre Gemeinschaft mit GOtt wird dadurch„mehr gegründet und lauterer; und sie lernen„aus Erfahrung, ihre Knie beugen in dem„Namen JEsu, das ein Anfang der Seligkeit„ist. Wir mäßen alle gegenwärtige und ver-„gangene Sünden und Untreuen, und üher-„ Haupt alles Löse, aufrichtig verabscheuen,„nach der gründlichen Freimachung davon sehn-„lichst verlangen, und der Heiligung mit Ernst„nachjagen, denn ohne diese werden wir GOt-„tes Angesicht nimmermehr schauen. Aber wie„froh bin ich nicht, daß bei Untersuchung deS„Guten und des Bösen, das ich sehe, der„Schluß der Rechnung dieser ist; Daß, wann„wir mit allem, was in, uns ist, in unser„Nichts gekommen sind , wir die Ehre und„Herrlichkeit allein unferm GOtt, durch JE-„sum Christum geben werden. Ja Amen!