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Lebensbeschreibung
„unfern, Nichts, und in seinem Alles. Darun,„muß die Seele alsobald von sich selbst aus.„gchcn, damit sie in dem Vergessen ihrer selbst„Ruhe und Frieden finde." Den loten Jan.1755 -
„Unsere beiderseitige Vereinigung und Ge-meinschaft imG'st ersetzet dasjenige, was in„der schriftlichen Gemeinschaft eine zeitlang ab-„ gegangen ist. Oja! sie war mir genug und„erquickte mein Herz. Ich fand, und finde euch,„liebe Schwester! sehr nahbei, und sage euch„bisweilen viel mehr, alS Zung' und Feder soll-„ten ausdrücken können. Ich kann auch nicht„denken, daß der HErr eurem Geiste nicht bis-„ weilen etwas davon überbringen, und euch„mit mir zu GOtt naben. GOtt anbethen,„GOtt verherrlichen, GOtt lieben, und in den„Abgrund seiner Gutheiten verlieren machen„sollte, ohne Umsehen nach unfern größten Un-„würdigkeiten; nach Unwürdigkeiten, diemir„alS ein Abgrund Vorkommen, und die, wenn„ich sie nicht in GOtteS Gnadenljcht ansähe,„mich würden scheu machen können, mit GOtt„und seinen Kindern so gemeinsam umzugehen;„die mir aber von der Seite her gewünscht vor-„ kommen, weil ich sie zur Vernichtigung und„Entblößung so dienlich finde. Eine Gestalt,„die unumgänglich nöthig ist, um wahrlich zu„GOtt nahen zu können, wie man zu ihm na-„hen muß. Je ärmer, vernichtigter und ent-blößter, je ruhiger, freier und lauterer kön-„nen wir uns mit GOtt und seinen Kindern„vereinigen, und so viel fähiger sind wir der„göttlichen Gunst und Gnade. Mir wurde„einmal ins Herz gedrückt: Romm als ein„ nackkesLindlein.dann wird dich mein Schooß„aufnehmen. Die Eigenliebe macht, daß wir„vor der Entblößung und Vernichtigung bange
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