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Lebensbeschreibung
„OHErr! denn dein ist das Reich, und die„Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen!"Den i2tcn Sept. 1755.
Demuth.
Seine Geistesarmut!) setzte ihn in denStand, um in wahrer Demuth zu wandeln.Er war ungezweifelt, sowohl schriftlich alsmündlich, vielen Seelen zum größten Segen.Gleichwohl nahm er sich dessen so wenig an,daß er in seinen ersteil Jahren einst aufrich-tig bezeugte, es sey ihm noch niemals inden Sinn gekommen, zu glauben, alsob G«Vrr ihn zum Dienst anderer gebrau-chen wolle; nur von einer gewissen Person,die ihn niemals gesehen hatte, und wohldreißig Meilen von ihm entfernt lebte, thater einst den Ausspruch: Sollte ich jemalenvon GeDer zu etwas gebraucht wordenstpn, so müßte es an dieser Person ge-schehen sepn. Wie ihn einmal jemand fürbesonders fromm ansah, und einen ruhm-vollen Ausspruch von ihm that; antworteteer: Ich habe nörhig in eine Hütte sitzenzu geben, und meine Sünden zu bewei-nen. Eine solche ungeheuchelte Demuth be-wies er, ohne die mindeste Verstellung, miteiner ihm ganz eigenen Aufrichtigkeit, beiallen Gelegenheiten. Wann er in Gesell-schaft erweckter Seelen war, so pflegte erwohl beim Abschied zu sagen: Rinder! wannich unter euch sitze, so ist es mir so,als ob ich dessen nicht werrh sep , und
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