Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
73
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des sel. Gerh. Terstccgen. 7g

„aus sehen. Doch auch dieses wolle der HCrr„zu meiner Vernichtigung dienen laßen!"

„Ich wünschte sehr, niemals einige Sünde„oder Untreue begangen zu haben; doch von„hinten nach, und nachdem ich die Versöhnung„in Christo gefunden, müßen mir meine Sün-„den und Untreuen (die ich verabscheue) nur so„viel mehr zur Verherrlichung GOltes und sei-„ner Gnade dienen. Ich habe handgreifliche„Ursachen, mich selbst zu vernichrigen, und„ mit Wahrheit zu bekennen: Niemand ist gut als„GGtt. Ich habe handgreifliche Beweggründe„mich selbst zu verlaßen, und mir selbst zu„entsinken, um nur in IEsu erfunden zu wer-„den. Ich habe handgreifliche Ursachen, in der„größten Blöße und Ärmuth des Geistes (folg-„lich auch so viel lauterer) zu GHtt zu na-„hen; mehr, als wenn ich mich eines ganzen„Registers von Treue und Tugenden zu erinne-ren wüßte.-O! der Reichthum und die

„Kraft von IEsu Verdienst und Blut werden„selten so erkannt, wie sie erkannt werden soll-ten." Den iten Nov. 1754-

„Man glaubt es nicht, wie bedeckt und„leicht wir in Zeiten von Licht, Kraft und em-pfindlichen Mittheilungen ein wenig in uns„selbst hangen bleiben; und das ist es eben,„wovor ihr, mit mir, bange seyd, als vor„dem größten Uebel, denn wir sehen unser Heil„in der Verherrlichung GDtles allein. Der„erste von denen Namen, welche dem HErrn„IEsu, Ies. 9,6. beigclegt werden, ist Wun-derbar, und so ist auch seine Führung. Um„uns zu dem eben gemeldten Heil zu bringen,„entblößet er uns öfters, nachdem er uns fest„hat, von Licht, Kraft, und von dem so ge-wünschten herrlichen Gut, damit wir es lau-„terer in ihm sollen suchen, unS erfreuend in(e) 5 „unserm