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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
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des sel. Gerh. Tersteegcn.

übel er thun würde, wann er gute Versamm-lelungen verbieten, und indessen Quacksalber,erSeiltänzer, Spiel- und Saufgelagen erlaubenwollte! Ich steliete ihm vor, wie er auf sei- nem Todtbctte dießfalls dächte gesinnet zu seyn?Kurz, der Richter sowohl, als die andern,Ekvon der Regirung gaben nach, und gestan-kiz»den, daß ich Recht hätte. Den iten Jan.

Zu einer andern Zeit schreibt er:Die

^,»Erweckung hier und hiesiger Orten hält noch"stimmer an. Von Zeit zu Zeit werden nochdn»kmehrere hinzu gcthan, und ich muß mich bei»nahe vom Morgen bis an den Abend dahingeben, um mich entweder mit einzelnen guten>l siiiSeelen , oder mit mehreren zugleich in ein Ge-il, »c spräch cinzulaßcn. Ich habe doch feit letzt nurm.L,ein einziges Mal außer dem Hausein einerE, >!>! öffentlichen Versammlung gesprochen. Ich den-

öWke, daß ich dabei wohl 400 Zuhörer gehabt. MitMir einzelnen, oder mit kleinen Gesellschaften habeMilich beständig Werk. Derwichenen Donners- tag um acht Uhr, nachdem ich kaum, und dasankmit Mühe, aufgestanden war, um auf einBrieflein zu antworten, das ich durch einenMExpressen empfangen, so ward mir gesagt,Mdaß ein ganzer Trupp Bauersleute ins Haus^,kämen, die mich sprechen wollten. Es daureteMauch keine halbe Stunde, oder ich hatte beifünfzig Menschen beisammen, die haben woll-yWtcn ich sollte was zu ihnen reden, welchesich auch dann that, und über Jesaia 55, io..Aseq. sprach. Unter dem Reden entstand bei^den Zuhörern eine gewaltige Bewegung, und,,,«xwenn ich ihm nicht unvermerkt, durch einenl!Umweg, vorgekommen wäre, es würde allesMin Allarm gerathen seyn; wie dann bereits, tzween Menschen an ein starkes Beben gekom-k"! (b) 5men

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