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Lebensbeschreibung
„das Haus bis an die Tbür voll war: so nah-„men sie Leitern, um damit in die Fenster zu„ steigen. Es verursachte viel Bewegung, und„ich vertraue, daß es nicht ohne Segen ge-„ welen."
„Unsere Prediger wurden hierauf in Allarm„gebracht, sowohl die drei Reformirte, als der„Lutherische. Ja zween von den Ersten gingen„zu der Regirung, klagten und baten, daß„cs möchte verboten werden. Ich wußte nichts„darum; vermuthete aber doch so was, und„fand mich gedrungen, einen Brief an unfern„Amtmann zu schreiben, um ihm von der vor-„ gefallenen Versammlung Bericht zu geben, und„ihn zu ersuchen, sich nicht in die Sache zu„mengen. Siehe! da war der Befehl schon„bei dem Sccretario, um abgeschrieben, und„des folgenden Tages publiciret zu werden. Der„Amtmann, der mir sehr gewogen ist, und„nicht wußte, daß ich mit in der Sache begrif-fen war, ließ den Befehl von dem Secretario„wieder abholen, und sandte mir ihn heimlich„zu, mit einem eigenhändigen sehr freundschaft-„ liehen Schreiben. Ich schrieb darauf an drei„von unfern Predigern, und stellete ihnen, mit„Ernst und Freundlichkeit, ihr unbilliges Ver-fahren vor Augen, erbot mich auch, mit N.„unter ihrem Vorsitz sprechen zu wollen, mit„Versicherung, daß, wenn sie solches mit auf-„ richtigem Herzen zustimmeten, sie gar bald die„Kirche wieder voller Menschen haben würden,„weil das Volk alsdann sähe, daß sie der gu-fen Sache zugethan seye», wo im Gegentheil„jetzt die Kirche leer stünde. Sie schienen sich„damals noch auf unfern Richter zu verlaßen,„der ein Feind der Versammlungen war. Ich„ schrieb dann auch an diesen einen ziemlich schar-fen Brief, und hielte ihm darinnen vor, wie
„übel