26 Lebensbeschreibung
„men, und hingesunken waren. Allein ich suche„dergleichen Dinge allezeit in Stille zu verhin-dern. wenn es nur möglich ist Unter dem„Sprechen kam just einer von unsern Predigern„mich zu besuchen. Man sagte ihm unten im„Hause: Daß ich eben am Sprechen fty, weil„ich unvermuthet viele Freunde zum Besuch„bekommen hätte, er möchte nur so gut sepn„und hinauf gehen, und mein Sprechen an.„hören, weil es doch schiene, daß er gegen„dergleichen Versammlungen in einem vor-„urthcil stünde. Allein der Prediger enirüstete„sich darüber und antwortete: Wer das sage,„daß er etwas wider mein Sprechen habe?„und ginge so wieder hin. Denselben Nachmit-tag aber kam er doch zu mir. Ich erzählte„ihm, daß ich des Vormittags gesprochen hät-te, und worüber. Erbezeugte darauf, nichts„wider mein Sprechen zu haben. Mir wollte,,mans gerne zulaßen, aber nicht dem N N.
„u. s f.-Ich hatte es den Leuten vorhin
„geweigert, sie des Sonntags unter der Pre-„digt, in so starker Anzahl zu mir kommen zu„laßen; darum scheinet es, daß sie es mit ein-„ander abgesprochen hatten, mich auf einen„ andern Tag zu überrumpeln. Nach dem Spre-„chen ließ ich einige sehr bekümmerte Gemüther„allein zu mir kommen, worunter sich eineWitt-„webefand, die erschrecklich beängstiget aussah.„Diese warf sich vor meine Füße nieder, zur„Erden; 'ich hieß sic aber den Augenblick auf-„stehen. Da bekannte sie ungefragt ihre Sün-„den, wovon ich gestehe, daß sie schwer waren.„Weil sie mir nun,so desperat vor kam, so mu-„thigte ich sie an, mir alles zu sagen, was„ihr auf dem Herzen liege, mit der Versiche«„rung, es geheim zu halten, rc. Was? sagte„ sie, geheim halten? Sagt es nur der ganzen
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