iz Lebensbeschreibung
Tersteegen bezieht mit Freunden ein gan-zes Haus.
Bis um das Jahr 1746 wohnete Tersiee-gen bei andern im Hause, in ein paar Ober-zimmern , und ließ sich zu Mittag das Essenreichen. In benenntem Jahr bezog er einganzes Haus, blieb aber mit seinem Freundeoben wohnen; und eine Freundin«! sammt ih-rem Bruder und Bruders Frau wohnetenunten, wovon die erstere ihn mit Essen undTrinken versehen, auch auf seine Kosten fürviele Arme und Kranke kochen mußte.
Sein Freund, der Candidat Hofmann stirbt.
' In eben diesem Jahr ward sein lieber Bru-der, der mehrgemeldte Candidat Hofmann aneinem offenen Brustschaden krank, der ihnnach einem Lager von etlichen Wochen indie frohe Ewigkeit führte. Bei dieser Ge-legenheit gab ihm unser sel. Tersteegen vieleProben seiner Liebe: er half seine Wundenverbinden und erquickte ihn mit seinen öfternBesuchen, tröstlichen Zureden und gesalbtenGebethern, bis an sein Ende. §) Nach er-folgtem
e) Hosmann hatte unfern sel. Freund ersucht, nach sei-nem Absterben mit den vertrautesten Freunden in sei-nem Häuschen für seine gnädige Auflösung dem HEcr»zu danken. Wie dieses geschehen, zeigt folgenderBericht, den Tersteegen einer auswärtigen lieben Freun-dinn unterm zoten Aug. darüber mitgetdeilt: „Weil„der sel. Freund Hofmann, schreibt ec, inständig!!„ersucht harte, daß ich einige Tage nach seinem„Abschied aus dieser Zeit, die vertrautesten Freunde„einladen möchte; um in dem Hause, worin er g,e-„wvhnet und gelitten Hatte, dem HErrn auch sür„die ihm erwiesene Gnade und endliche Erlösung «uk
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