des sel. Gerh. Tersieegen. 17
M durch seine Briefe und Bücher Nachricht be-sEelk kommen, und ihn daher besonders lieb ge-rdniW, wonnen: er nökhigte ihn deswegen öfters zuW sich. Weil aber unser Seliger gleichwohl nichtHl,, kam: so entschloß sich dieser Herr selbst eine>>W. Reise nach Mülheim zu thun. Tersteegen,der hievon heimlich Nachricht bekam, undbefürchtete, daß jener Freund gesonnen seynM möchte, sich mehrere Tage bei ihm aufzu-halten: entschloß sich diesen Besuch nicht ab-/ 5 zuwarten, sondern eine Reise zu ihm zu thun,^ um alsdann, nach einem kurzen Besuch, wie-der nach Hause zurück zu kehren. Seitdemging er jährlich nach Holland, um bei die-sem Freund einige Wochen Ruhe und Stilleö" genießen; welches aber nicht lange wäh-2 Seine Ankunft ward gemeiniglich garbald bekannt; darum kamen von verschiede-nen Städten einige Freunde herbei, ihn zubesuchen, und sich, ihres inneren Zustandeswegen, mit ihm zu unterreden: wie er dann,bis an sein Ende, viele Herzensfreunde da-MS« selbst gehabt, mit denen er einen beständigensn l« Briefwechsel geführet und eine genaue Freund-, ^ schaft unterhalten.
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dennoch legte ec diese seine Bedienung, Stand,Reichthum, Kutschen und Bedienten, re. zu den Füßenunseres liebsten Heilandes nieder, und führte in ei-nem kleinen schlechten Hause in Amsterdam, bis ansein Ende, ein abgeschiedenes und mit Christo inGOtt verborgenes Leben.
Zweit. B. m. Th. (b)