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des sel. Gerh. Tersteegen.
" ^ folgtem Absterben mietete er von des Ver-^ storbenen Anverwandten sein Häuschen, undließ in demselben die auswärrigen Freunde,^ die ihn besuchten, logiren und bewirthen,
' daher es bis hierzu die pilgerhürre ge-
^ nannt wird.
M Tersteegen wird im B.... n bekannt.
Außer den vielen Bekanntschaften, die
Tersteegen im Belgischen, zu Mecrmann,Homberg, Heiligenbaus , und mehrerenk- Orten hatte, wurde er auch im Üarmen nä-her bekannt, und reifete im Jahr 1747, aufinständiges Ersuchen, zum ersten Mal dahin.
(b) 2 Unter
„allen Elenden zu danken: so wollte ich diesem sei-
„nem Begehren ein Gm'igen leisten, aus den-
„Allein, ich wurde überrumpelt; der eine sagte es„dem andern, wodurch die Sache in zwo Stunden„Zeit ruchlbar ward, und ich fand da wenigstens,„nach meinem Bedünken, mehr als i;o Menschei»„versammelt, welches mich anfänglich bestürzt machte;„allein ich mußte mich übergeben, und anstatt enieü„Dankgebetds, redete ich, unter dem Beistände der„Gnade GOttes, bei zwo Stunden lang über Vers„20. und 2i. aus dem Bcies Iudä. Alle Zuhörer„wurden sehr bewegt; aber die sinnliche Rührungen„sind, auss beßte genommen, nur Blühte und noch„keine Frucht. Indessen könnet ihr hieraus schließen,„daß hier noch Hunger unter den Leuten sey. Hätte„ich es sowohl zween Tage, als zwo Stunden vvr-„her bekannt werden laßen, man würde nicht Platz„genug habe» linden können, um alle Menschen un-„tec zu bringen. Ich fühle aber weder Ruf noch„Sendung zu solcher Arbeit; weil ich selbst ein ar-„mes unwissendes Kind bin, das nichts weiß, noch„hat, als nur in dem HErrn, und das nicht dispo-„nircn kan» , über die Güter eines andern." Vomsel. Zosmann siehe noch ein mehreres, N. ?z, 7 ^»m zren Theil der Briefe.
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