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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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l6 Lebensbeschreibung

cherlei Art seine Wohlthätigkeit zu beweisen;selbst blieben bei seinem Tode baare Gelderübrig, die aber alsbald, auf seine Anordnung,an geringoGOtt suchende Freunde ausgelheiltwurden, wovon seine Anverwandten, nebst denMobilien, auch noch etwas mit empfingen.

verfertiget Arzneien.

Ober indessen gleich seine Profession nieder-legte, so behielt er doch eine Art von Hand-geschaffte bis zu seinem sel. Ende bei. Erhatte schöne Einsichten in die Arzneiwissen-schaft; er verfertigte deßwegew einige Media-nen, die er an gute Freunde, besonders anArme, umsonst hin gab, und die am Ende sohäufig begehrt wurden, das er einen gewissen,noch lebenden Freund zum Gehülfen anneh-men mußte.

Reden in Versammlungen hören auf, und Te»steegen reiset jährlich nach Holland.

Ungefähr um das Jahr 1740 hörten dieDonnerstagsversammlungen, die von demsel. Herrn Unveretck gestiftet worben, auf;um so viel mehr ward unser seliger Freunddurch Herausgebung verschiedener Schriftenin der Ferne bekannt, und von vielen Freun-den besucht; auch erhielt er eine Veranlassungjährlich nach Holland zu reisen. Ein gewis-ser k) Freund hatte von unserm Seligen

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t) DUser Holländische Freund mar von einem hohen Gran-de, und stund in einer sehr vornehmen Bedienung,

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