12 Lebensbeschreibung
ob ein GOtt sey? Aus dieser Versuchung ^
rettete ihn aber der HErr gar bald, nicht W
allein durch eine gründliche Erleuchtung sei-nes Verstandes, sondern auch durch eine tzihMittheilung GOttes in seinem Inwendigen, Bdie ec mit Worten nicht ausdrücken konnte. MHiedurch ward er in der wesentlichen Erkennt-niß GOttes, unseres Heilandes, so befe-stigt, daß er nachher mit einer so gründlichen UiErfahrung, mit so großer Kraft und Sal-bung davon hat reden und schreiben können. ^Um diese Zeit wird es vermuthlich gewesen Hseyn, als er, mit seinem eigenen Blut, die ^edele Verschreibung an den HErrn JEsum ^aufsetzte, welche bereits in der Vorrede zu Wdem ersten Bande abgedruckt ist. M,
Nimmt einen Freund zum Gtubengesellen an,und wird in seiner Lebensart mindereingeschränkt.
Etwa ein Jahr nach dieser Verschreibung ^(172s) nahm er den Heinrich Gommer, ^aus dessen vielfältiges Anhalten, zu einem Stu- ^bengesellen an, um ihm das Bandmachenzu lehren; wiewohl nicht ohne großen Ge-genstand seines Gemüths; weil er seine ange- ^nehme Einsamkeit gar ungern verlor. Inder Gesellschaft dieses Freundes ward er auf HZureden des frommen Candidaren w. Hof- Umann in seiner Lebensart etwas minder ein- k,
geschränkr, so daß er mit Gommer ein we- U
nig Kaffe trank. Dieses Kaffetrinken ge-
schal)
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