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des sel. Gerh. Tersteegen. iz
schal) unter Lesung eines Stücks aus demNeuen Testament, nachdem vorher ein Liedwar abgesungen worden. Nach dem Trin-ken that unser Seliger ein kurzes Gebeth, unddemnächst gingen beide in der Stille an ihreArbeit.
Eintheilung ihrer Zeit.
Ueberhaupt ward der Tag bei ihnen soeingetheilt: Des Morgens um 6 Uhr kamensie zusammen und arbeiteten bis n Uhr; hier-auf sonderten sie sich ein Stündchen ab, umdem Gebeth obzuliegen. Um i Uhr gingensie wieder an die Arbeit, die bis Abends6 Uhr währete. Demnächst machten sic Feier-abend, und verwendeten abermal ein Stünd-chen zur Absonderung, und zum Gebeth; eineLebensart, die ungefähr z Jahre so fortging.Die Zeit nach 6 Uhr brauchte Tersteegen zurÜbersetzung erbaulicher Bücher, z. E. desHandbüchleins der wahren Gottseligkeit;des verborgenen Lebens mit Christo inGOrt , u. d. m. 6). Um diese Zeit schrieb ec
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6 ) Schon im Jahc 1724, als er seines Bruders undseiner Schwester Kinder unterwies, schrieb Tersteegendiesen Kindern zur Anleitung, einen unparreischenAbriß christlicher Grundwahrheiten in Frag und Ant-wort. Er gab diesen Abriß nicht von sich; der Werthdesselben aber mag einigermaßen aus folgendem Vor-fall beurtbeilet werden: Ein frommer resormirkerPrediger sah diesen Tractar, nach des sel. VerfassersAbsterben; er wünschte ibn zu lesen, und bezeugtenachgehends einem Freunde, der ihn über dem Lesenantraf, daß er einen nicht geringen Nutzen für sichdarin finde.