des fel. Gerh. Tersteegen. ir
^ Ueberhaupt genoß unser Seliger zu dieser^ Zeit eine wahre Zufriedenheit. „ Ich kann nicht
y,, ), aussprechcn ," sagte er einmal zu einer Freun-
>SK dinn hierüber, „wie vergnügt ick da gewesen, als
bkch "sch allein wobnete; ich dachte oft, kein König
Ä« ">n der Welt könnte so zufrieden leben, als ich
„damals lebte. Ich wußte ja nicht, wann ichü«l>j " ' "as cs war, und wie es schmückte, auch sah
»ta „ich oft in acht Tagen keinen Menschen, als nur
^ „das Mädchen, so mir die Speise brachte."
« Geräth in innere Leiden und wird erlöset.
- ^ Mmäblig führte ihn der HErr in innerefv« Leiden. Er mußte durch manche Dunkelbei-»»ch ten, Versuchungen und Proben gehen; G-Ottentzog ihm seine empfindliche Gnade, umseine Treue und ausharrende Geduld zu prü--fen, und ihn aus seine zukünftige Wirksam-keir vorzubereiten. FünfJahre lang dauretedüse Finsterniß. Endlich aber ging ihm, aufh N einer Reise zu einer benachbarten Stadt, dasM Licht wieder auf; die versöhnende GnadeW . DEsu Christi ward ihm so gründlich undE überzeugend bloß gelegt, daß sein Herz völ-^ lig beruhigt ward. Bei dieser Gelegenheit^ setzte er das schöne Lied auf: wie bist dumir ss innig gur, mein Hokerpriester du! c)Man erinnert sich hiebei eines merkwürdigenE Vorfalls, den er mehrmalen erzählt: DurchNachsinnen über die mancherlei Secten in>E der Christenheit, geriet!) er einmal in eineso schwere Versuchung, daß er fast zweifelte,
ob
D c) S. Blumengartlein, S, zzz. der stell Ausgabe.