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des sel. Gerh. Tersteegen.
theilte ihnen mit, was er von seinem Ver-dienst nur immer entbehren konnte. Bei^ der Theilung seiner mütterlichen Erbschaft wie-sen ihm seine b) Miterben ein Haus zu, um^ zu verhüten, daß er nicht alles weggeben/lU möchte; er nahm aber von seinem BruderM Johannes den Wertk dieses Hauses, anbaarem Gelde vor und nach ein, und gabW dieß Geld ebenfalls größtentheils an Arme hin.>eliv Weil hiedurch seine Anverwandten immer, K mehr gegen ihn aufgebracht wurden, und erzum östern viele Wochen nach einander kranklag, ohne etwas verdienen zu können; sogeriet!) er selbst in die äußerste Armuth undNoth. Der folgende Auszug aus einem Brie-fe, welchen er 1766 den 24WN-Octobr., vonkr ü der Armuth einer sicheren Freundin» geschrie-Ei! den, kann davon zeugen. „Es läßet sich, schreibt„er unter andern, noch gut von der Armuth re-„den, so lange man mit reichen und geneigten„Freunden umgeben ist. Schreiber dieses hat im„Anfänge Zeiten erlebt, da er bis morgen kaumr vl „Brod wußte, und ohne Freunde war, die von„seinen Umständen Nachricht hatten. Don Mor-4 „gens 5 Uhr bis 9 Uhr Abends wirkte er, lag
! „auch mohk bis io ü 12 Wochen krank -u Bette,
. , oder auf dem Boden , ohne daß auch Freunde,
^ „bei denen er im Hause war, und Kostgeld zahl-te, nur eine ihrer müßigen Mägde hinauf ge-M (a) 5 »schickt
h) Sein Wandel in der Nachfolge des armen Lebens FEsi»Ml machte ibn bet seinen Anverwandten sv verächtlich,
. - daß sie ihn auch kaum mochten nennen hören ; st»
^ . würdigten ihn nicht einmal nach dem Abstrichen sei-§ ncr Mutter, bei der Theilung ihrer Nachlaffenschaft,chßl rugegen zu sepn.