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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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570
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570 (^ 3 p. Xl. Von der Bewegung

Erinne- ser in die Röhre hinein drucket. Man muß

ruiig- sich aber hier gar wohl in acht nehmen, daßnicht ein Betrug dabei) vorgehet, welchesgar leichte geschehen kan,woferne man nichtbehutsam verführet. Nemlich wenn manin das Glaß zuviel Wasser geußt, daß dieRöhre der Plumpe /rO tieffer, oder we-nigstens so rieff darinnen stehet, als derStempel I-l niedergehet, wenn diePlump-Stange hinein gestossen wird, so plumpetsichs auch ohne Lufft, sie mag soreine aus-gepumpet seyn als man nur immer mehrwill. Denn wenn das Rohr voll Wasserist und der Stempel wird darinnen hinun-ter gestossen, so flösset sich ohne dem dasVentil von dem Wasser auf und die Lufftthut nichts dazu, auch wird das Wasserdurch den Stempel von dem, der plumper,in die Höhe gedruckt, und die Lufft thut a-bermahls nichts dazu. Wenn man denStempel in dieHöhe ziehet, so wird überdem zurücke gebliebenem Wasser in demunteren Theile der Röhre ein leerer Raum.Derowegen da das aussereWasser stärckerdrucket, als das in der Röhre über demVentil wiedersiehet; so flösset es dasVentile auf und dringet bis an den Stem-pel hinan (§. ; 4 -1°. I. Lxper.), Ja wennes auch nicht so weit herauf kommet; sokan dasPlumpen doch fortgehen,wenn nur

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