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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
569
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geraufgehoben wird, und das untere Ven-til Ksich gleichfalls in die Höhe giebet, auchdurch den Boden von neuem inv hineinquillet. Es geschiehst freylich alles zugleich Wie manund gehet ununterbrochen in einem fort: auf allesallein wenn man nur mit Fleiß darauf acht se-

het, kan man alles gar eigentlich sehen.Je-^" ^n.doch weil nichtein jeder, der es.noch nichtgewöhnet ist , geschwinde sehen kan; sodarf man nur einmahl allein auf das unte-re, das andere mahl auf das obere Ventilacht haben und nachdem man ins besonde-re bemercket, was bey einem jeden vorge-het, wird man auch leichter wahrnehmen,was sich bey beyden zugleich ereignet.Wermeine Gedancken von der Seele des Men-schen gelesen und verstanden, wird die Ur-sache davon gar wohl finden können. Eswürcket nach diesem die Einbildungs-Kraftnebst dem Gedachtniste mit den Sinnenzugleich. Und haben wir hier beylauffig zumercken, daß man durch Übung auch dieGeschwindigkeit zu sehen vermehren kön-ne, Diese Plumpe habeich auch auf den Ob manTeller derLuftpumpe geschraubet,denWir- ebne Luffrbel-Recipienten mit dem angeftyraubetenDrucker Kilck darüber gesetzt und dieLufft^"'gewöhnlicher maassen ausgepumpek. Alsuh nun zu plumpen angefangen: habe ichkein Master hinein plumpen können, undvemnach war klar, daß die Lufft das Was-Nn 5 ftr